L'Alpe

L’Alpe 50 : Tourismus als Beruf

Übersetzung  : Christiane Krieger

L’Alpe ist die erste Zeitschrift, die sich ausschließlich dem alpinen Kulturerbe Europas widmet, und wendet sich an eine Leserschaft, die ihren Wissenshorizont erweitern und hinterfragen möchte. Ihr Ziel  : über Sprachbarrieren hinweg informieren. Als Forum für Entdeckungen und Begegnungen richtet L’Alpedas Augenmerk auf die Menschen, die sich zwischen Donau und Rhône einem einzigartigen Lebensraum angepasst haben. L’Alpe weist sowohl Merkmale eines Buches als auch eines Magazins auf  : Auf der einen Seite enthält L’Alpe Beiträge renommierter Autoren zu einem thematischen Schwerpunkt, die sich durch analytische Klarheit und ein hohes Niveau auszeichnen. Auf der anderen Seite erscheint L’Alpe in vierteljährlichen Abständen und bietet so hinreichend Raum für Diskussionen. Auch die vielseitige Illustration, die journalistische Neugier und der didaktische Ansatz sind Kennzeichen eines anspruchsvollen Magazins. Obwohl L’Alpe sich auf ein solides Faktenwissen stützt, erhebt die Zeitschrift keinen wissenschaftlichen Anspruch   ; Geschichte, Geographie, Archäologie und Ethnologie dienen als Rahmen, um Spuren und Zeugnisse, welche die Menschen im Alpenraum hinterlassen haben, richtig einordnen zu können. Doch L’Alpe wendet den Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern ist auch offen für Diskussionen über die Zukunft der Alpen und der Gebirgsregionen in aller Welt.

Freiheitsstatus ?

In den westlichen Gesellschaften zeichnet sich das Ende der Massenbeschäftigung ab, und das dürfte ein harter Schlag werden. Es sei denn, in den Alpen erwacht ein modernes Utopia. Mehrfachbeschäftigung und Saisonarbeit. Mobilität und Risikobereitschaft. Können wir anhand der Erfahrungen, welche die Bergbewohner innerhalb eines Jahrhunderts gemacht haben, etwas über das Funktionsprinzip dieser neuen Welt lernen ?

Porfolio
Die unvergängliche Alm ?

In einer ungewöhnlichen Sammlung von Diptychen bedenkt Lois Hechenblaikner sein heimatliches Tirol mit einem ätzend-ironischen Blick : Gestern noch reines Bergbauerngebiet, heute ganz dem Tourismus verschrieben, hat sich das Antlitz der österreichischen Alpen stark gewandelt. Und der Broterwerb des Tirolers nicht weniger. Diese Doppelgesichtigkeit lässt der Fotograf sichtbar werden, indem er seinen eigenen Fotografien Archivbilder des Agraringenieurs Armin Kniely gegenüberstellt : einerseits die harte nüchterne Feldarbeit, andererseits die kitschige Welt der inszenierten Freizeit. Eine verstörende Gegenüberstellung.

Wiederauflage
Auf der Alm gibt’s keine verwöhnten Kinder

Der Holzarbeiter, der Flößer und der Schnitter : so könnte der Titel jenes moralisierenden Textes lauten, der 1873 in Les montagnes (die Berge) von Albert Dupaigne erschienen ist. Dieses – schön illustrierte – didaktische Werk beschreibt vorwiegend die physischen Charakteristika von Gebirgsgegenden. In einem Kapitel wird jedoch auch darauf eingegangen, wie es dem Menschen gelungen ist, sich durch spezifische Herangehensweisen an die Gegebenheiten anzupassen.

Geschichte
Beruf Bergler

Vielseitigkeit und Erfindungsreichtum : im Berufsleben macht der Alpenbewohner all seine Fähigkeiten geltend. Die Zwänge des von Durchreise, Tourismus und Freizeit geprägten Berglandes hat er zur Tugend erhoben und tausendundeinen Beruf erfunden. Ein Panorama.

Das Ende der Bergführer ?

Ist der Beruf des Bergführers mit der Standardisierung der Welt der Berge durch die großen Reiseveranstalter vom Aussterben bedroht ? Im Wirbel der Entstehung neuer Sportarten fernab der alpinen Kulturen, der zunehmenden Verrechtlichung und einer gewissen Nivellierung der Unterschiede machen sich Bergführer so ihre Gedanken. Hier die persönliche Stellungnahme eines ihrer Vertreter…

Meine Alm
Meine Arbeit, meine Freude

Dieser Alpensohn dürfte so ziemlich alle Berufe ausgeübt haben, die die Berge hervorzubringen wussten … Ja schlimmer noch ! Seine gesamte Jugend hat er im Ferienort verbracht zwischen dem Gästehaus seiner Familie in Val d’Isère und den Eskapaden mit Freunden, Bergführern, Schäfern oder Pistenwarten. Ein Zeugnis aus der Ich-Erzählerperspektive, das an die persönlichen Beiträge unserer Jubiläumsausgabe L’Alpe Nr. 43 anknüpft.

Von einer Generation zur anderen

Hüttenwirt  : Beruf oder Leidenschaft ? Ein feinsinniger Dialog zwischen zwei Frauen, die von den Sommern erzählen, die sie auf der Alm verbracht haben. Nicht immer ganz einfach, diese kleine Welt in Gang zu halten, immerhin heisst es hier tausend verschiedene Handwerke beherrschen !

Praktisch

Alle wichtigen Adressen zu Ausbildungen und Berufen des Alpentourismus. Diese Seiten haben wir in Zusammenarbeit mit Onisep zusammengestellt, dem französischen Amt für Ausbildung und Berufsinformation.

Schöne Seiten
Spiel der Blicke

Fernab von Klischees und Allerweltsbildern bietet eine in einem kürzlich erschienenen gelungenen kleinen Werk zusammengestellte Sammlung subtiler Fotografien eine „ver-rückte“ Vision der Alpen. Im Wechselspiel mit Strukturen und Formen, mit Nahaufnahmen und Panoramablicken entsteht zwischen den Bilderpaaren eine Echowirkung. Die (verfremdenden) Spiegeleffekte bieten dem Auge eine verblüffend erholsame Spielwiese.

AusstellungDas Mädchen und der Koffer

Im Bergmuseum von Turin kann man zur Zeit die hübschen Werbeaufkleber der verschiedensten Hotels begutachten, die einst so manches Gepäck zierten. Eine Bilderreise quer durch die Entwicklungsgeschichte des Tourismus in den Alpen und anderen Gebirgen zwischen 1890 und 1960.

Die Renaissance der Weine des Savoyen

Seit einigen Jahren schon erfinden junge Winzer jene als «  Schifahrerweine  » verschriene Weine neu. Es ist an der Zeit, mit diesen Postkartenbildern aufzuräumen und zu Superlativen zu greifen : Nie war ein Weinberg authentischer und nie waren die Weine besser ! Eine Ballade…

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